Anästhesiologische Sprechstunde

Die Geburt eines Kindes kann mit Schmerzen verbunden sein. Diese Schmerzen, die in verschiedenen Phasen des Geburtsvorgangs in unterschiedlicher Art und Intensität auftreten können, werden von Gebärenden sehr unterschiedlich empfunden und können das Geburtserlebnis empfindlich beeinflussen.

In der Frauenklinik legen wir besonderen Wert darauf, daß Schmerzen das besondere und freudvolle Erlebnis der Geburt eines Kindes nicht beeinträchtigen. Die moderne Schmerztherapie stellt dazu verschiedene Methoden zur Verfügung. Und es muß auch nicht immer gleich eine Behandlung nach “Schema F” durchgeführt werden. In der Frauenklinik werden stets bewährte Verfahren genutzt, individuell angepaßt und mit Ihnen präzise abgesprochen; die Palette reicht von Hypnosetechniken über Akupunktur, Inhalationstherapie bis zur Periduralanästhesie (PDA).

Um Sie ganz individuell und persönlich über das Einsatzgebiet und die Möglichkeiten der einzelnen Methoden zu informieren und zu beraten, haben unsere Anästhesisten beschlossen, Ihnen eine “Sprechstunde” in der Klinik anzubieten, die zukünftig jeden Freitag um 15 Uhr stattfinden wird. Bitte melden Sie sich bei Interesse dazu kurz unter der Klinikrufnummer 3017-0 an.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemein | Kommentare deaktiviert

Wir haben renoviert!

Die Frauenklinik Aschaffenburg sieht sich seit jeher in der Pflicht, ihren Patientinnen, und besonders unseren Schwangeren, das Beste zu bieten, was nur eine Privatklinik bieten kann: Individuelle, persönliche Betreuung und höchstmöglichen Komfort bei medizinisch bester Versorgung und aller notwendigen Sicherheit. Nur so kann eine Geburt zu einem großartigen Erlebnis werden, an das man sich ein ganzes Leben lang mit allen Emotionen zurückerinnert.

Geburtshilfe ist eben nicht nur eine von Technik begleitete medizinische Prozedur. Gerade das besondere Gefühl der Geborgenheit in einem überschaubaren Umfeld und inmitten vertrauter Angehöriger legt auch die Grundlagen für eine harmonische Beziehung zum Neugeborenen und stellt damit die Weichen für eine emotional stabile Entwicklung.

Besuchen Sie Ihre Frauenklinik und lernen Sie eine Atmosphäre kennen, die Ihnen ein paar Bilder nur ganz unzureichend andeuten können!

DSC00021DSC00016

Veröffentlicht unter Aktuelles | Kommentare deaktiviert

Patientenzufriedenheit

Nicht nur die Qualität einer Behandlung in einer Klinik läßt sich objektiv ermitteln, auch die Zufriedenheit der Patienten läßt sich objektiv bewerten. Natürlich darf ein Klinikmitarbeiter, etwa die freundliche Krankenschwester, bei der Entlassung nicht von Angesicht zu Angesicht fragen: “Waren Sie mit Ihrer Behandlung und dem Service zufrieden?” Wer würde da schon eine ganz ehrliche Antwort geben? Schließlich sind wir ja alle höflich und wollen niemanden ärgern oder gar verletzen. Statistiker sagen, eine solche Fragestellung verzerrt die Aussagefähigkeit. 

Der Begriff “Zufriedenheit”,  mit einer Behandlung, mit einem Krankenhausaufenthalt, ist zudem höchst komplex; man kann mit der Unterbringung zufrieden sein, nicht aber mit dem Essen, dafür aber mit der Sauberkeit, wieder nicht mit der gehetzt wirkenden Krankenschwester. Wie sollte man diese Faktoren unter einen Hut bringen?

Krankenkassen, die ja ein erhebliches Interesse daran haben, daß ihre Mitglieder bestmöglich behandelt werden, nutzen da eine einfache Fragestellung, die aber in der Summe alle einzelnen Gesichtspunkte  abbildet. Sie fragen ihre Mitglieder ganz schlicht: “Können Sie (nach Ihren Erfahrungen) eine Behandlung im Krankenhaus XY weiterempfehlen?” 

Die Antwort einer hinreichend großen Anzahl von Patienten ist da objektiv aussagefähig. Beteiligen sich an einer solchen Patientenbefragung mehrere wichtige Krankenkassen, ergibt dies ein bestmöglich kontrolliertes Bild. Neben der objektiven Qualitätsbewertung kann dies durchaus als Kriterium für die Auswahl einer Klinik gelten.

Warum schreiben wir das hier so ausführlich? Ganz einfach: Wir, die Klinik am Ziegelberg – Frauenklinik Aschaffenburg, liegen in der Region ganz deutlich vorn. Darauf sind wir stolz, und Sie profitieren davon.

(Daten aus Versichertenbefragung der AOKs, der Barmer GEK und der hkk, 2014)

 

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemein | Kommentare deaktiviert

Ästhetisch-plastische Chirurgie in der Frauenheilkunde?

Eine Frauenklinik, die sich als eine Einrichtung versteht, die der Gesundheit der Frau in allen Bereichen dienen will, muß neben der Behandlung organischer Krankheiten auch ganzheitliche Gesichtspunkte in den Blick nehmen, die das Wohlbefinden in erheblichem Maß beeinflussen. Hier spielen in zunehmendem Umfang ästhetische Aspekte eine wesentliche Rolle; die traumatische Wahrnehmung eigener körperlicher Unzulänglichkeiten hat oft psychische Auswirkungen, die durchaus krankheitswertige Ausmaße annehmen können.

Gerade im Bereich der Frauenheilkunde haben die bei Brusttumoren notwendigen Gewebsentfernungen schon früh zu intensiven operativen Bemühungen geführt, durch Gewebsverlagerungen die natürliche Form der weiblichen Brust zu rekonstruieren. Die dabei entwickelten Verfahren, bei denen heute auch „Implantate“ eingesetzt werden können, haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einem eigenständigen Fachgebiet entwickelt. Erfahrene Operateure sind mit diesen Techniken in der Lage, neben der bloßen „Reparatur“ organischer Defizite mit Krankheitswert zur Wiedererlangung eines voll befriedigenden weiblichen Körpergefühls und entsprechenden psychischen Gleichgewichts entscheidend beizutragen.

Es ist uns gelungen, als ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet gynäkologisch plastischer Chirurgie Herrn Prof. Dr.med.habil. Ralf-Thomas Michel, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, der über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet plastisch-ästhetischer Chirurgie verfügt, für die Mitarbeit an der Frauenklinik Aschaffenburg zu gewinnen. Herr Prof. Dr. Michel wird ab dem 16.07.2014 jeweils mittwochs in zweiwöchentlichen Abständen von 17:00 bis 19:00 in der Klinik zur eingehenden Beratung in allen Fragen der gynäkologisch-plastischen Chirurgie nach telefonischer Voranmeldung unter 06021 3017 101 zur Verfügung stehen.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Kommentare deaktiviert

Wettbewerb?

Haben Sie es auch gelesen? Die Kliniken Aschaffenburg, Alzenau-Wasserlos und Hanau haben eine “enge Kooperation” vereinbart. “Welche Rechtsform für die neue Kooperation ausgewählt wird”, sei noch offen. ” Es gehe aber um viel mehr als eine lockere Zusammenarbeit….” (Zitat: Mainecho, Aschaffenburg)

So weit, so erfreulich – natürlich aus Sicht der Klinikträger.  Bemühungen um eine möglichst wirtschaftliche Betriebsführung gewinnen in allen Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung; die Kommunen wollen als verantwortliche Klinikträger Defizite nicht mehr länger decken müssen und suchen ihr Heil zunächst in Kooperationen, später dann in Fusionen. Am Ende steht dann oft die Übernahme durch Krankenhausgroßkonzerne. “Rhön”, “Helios”, oder auch “Sana” zeigen, wo es langgeht. Es gibt genug Beispiele in Deutschland.

Und es geht ja immer weiter: Fresenius übernimmt mit seiner Krankenhauskette “Helios” die “Rhön-Kliniken” in Miltenberg und Erlenbach. Durch die Zusammenlegung entsteht der “größte Klinikbetreiber Europas”, in der Region die Achse Miltenberg, Erlenbach, Seligenstadt.

Ja, wenn es nur um Einkaufsvorteile ginge. Um die Bündelung von Kompetenzen, um gemeinschaftliche Nutzung technischer Großeinrichtungen. Da kann – muß aber nicht unbedingt - schiere Größe wirtschaftlich von Vorteil sein.

Aber ist die ständig zunehmende Klinikgröße auch von Vorteil für den Patienten? Und was ist wirklich von dem Argument zu halten, Klinikfusionen seien die angemessene Antwort auf zunehmenden “Wettbewerb”?  - Da wird man doch als Leser nachdenklich: Wettbewerb kommt doch nur durch Vielfalt zustande, durch Konkurrenz, bei der sich alle am Wettbewerb Teilnehmenden Mühe geben müssen, besser als ihre Konkurrenten zu sein. Wettbewerb wird durch Konzentration mit dem Ziel der Bildung monopolartiger Strukturen ausgeschlossen. Mit wem soll man denn Wettbewerb führen müssen, wenn es (lokal) gar keine Wettbewerber mehr gibt? Wir kennen genügend Beispiele aus der Wirtschaft.

Bei diesen “Konzentrationen” von Angeboten gibt es natürlich immer auch Verlierer: Die Beschäftigten und die Kunden, bei Klinikfusionen letztlich also auch die Patienten. Allen gegensätzlichen Bekundungen und Beteuerungen zum Trotz sollte klar sein: Nur Wettbewerb durch Konkurrenz sichert Auswahlmöglichkeit, verringert Abhängigkeiten, führt letztlich dazu, daß alle sich anstrengen. Das lernen wir schon in der Schule. Das ist auch bei Krankenkassen so. Warum sollte das bei Kliniken anders sein?

Wir, die Frauenklinik, stehen seit jeher im Wettbewerb. Wir sind die Alternative zu Großeinrichtungen, die immer weiter wachsen, immer größer werden, und immer unübersichtlicher.  Wir pflegen bei aller notwendigen Technik und aller Kompetenz die persönliche Atmosphäre, die langfristig Vertrauen sichert. Und dort, wo es absolut notwendig ist, kooperieren wir natürlich auch, aber als unabhängige Klinik und daher ausschließlich im Interesse Ihrer bestmöglichen Behandlung. Nur so dürfen wir mit Fug und Recht sagen und können Sie völlig sicher sein: “Wir geben uns mehr Mühe”.

Veröffentlicht unter Kolumne, Stichwoerter | Kommentare deaktiviert