Qualität! – Die neue BAQ-Statistik ist da!

Alle Experten sind sich einig: Bei der Auswahl eines Krankenhauses kann es nur ein wesentliches Kriterium geben, die Qualität der Behandlung. Wie läßt sich diese Qualität messen? Am Ergebnis der Behandlung natürlich. Welche Faktoren beeinflussen die Qualität einer Behandlung vorrangig? Da gibt es klare Kriterien: Die Spezialisierung einer Klinik, die Qualifikation und Erfahrung der Ärzte, die hinreichende Anzahl der “Fälle”.

Davon hängt das Behandlungsergebnis entscheidend ab, nicht von der Größe der Klinikbauten, vom großzügigen Foyer, von der Gesamtzahl der Betten.

Das Behandlungsergebnis kann natürlich nur objektiv von “außen” beurteilt werden; von einer Einrichtung mit Experten, an die alle Ergebnisse einer Klinik zwingend berichtet werden müssen. In Bayern gibt es dazu die “Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung” (BAQ), eine Gemeinschaftseinrichtung aller an der medizinischen Versorgung beteiligten großen Institutionen, der Bayerischen Ärztekammer, der Bayerischen Krankenhausgesellschaft und dem Verband der Krankenkassen.  Gerade erst vor wenigen Tagen ist die Auswertung der Daten für 2013 erschienen, man kann sich im Internet über www.BAQ-Bayern.de direkt informieren. Die BAQ erfaßt alle wichtigen Parameter einer Behandlung wie etwa Geburtskomplikationen, postoperative Infektionen und verzögerte Heilungsverläufe.

Nun ist das Lesen komplizierter Statistiken für Laien meist recht schwierig; daher scheint es sinnvoll, die Daten der BAQ zusammen mit zusätzlichen Daten der Krankenkassen über die Zufriedenheit ihrer Versicherten mit der Behandlung in einem  leichter verständlichen Format zusammen zu führen.

Diese absolut neutrale und objektive Darstellung finden Sie in der “Weißen Liste”, einer von allen Experten nachdrücklich empfohlenen Liste zur bestmöglichen Auswahl eines für Ihr Gesundheitsproblem geeigneten Krankenhauses. Informieren Sie sich einfach in “krankenhaus.weisseliste.de”. Diese seriöse Quelle ist nicht zu verwechseln mit den zunehmend zahlreichen werbefinanzierten “Bewertungsportalen”.

Staatlich zugelassene Krankenhäuser, also auch unsere Frauenklinik, unterliegen schärfsten Qualitätskontrollen, die bisher in Ambulanzzentren, Praxiskliniken und Arztpraxen nicht durchgeführt werden. Entsprechend sicher kann man sich in einer richtigen Klinik fühlen, auch wenn dort nur eine ambulante Operation durchgeführt werden muß; sie wird schließlich unter den gleichen kontrollierten Bedingungen durchgeführt, die auch für stationäre Patienten gelten.

Natürlich beraten wir Sie auch gern, wenn Sie zur “Weissen Liste” noch Fragen haben. Und keine Sorge: Wenn wir Ihnen nicht bestmöglich in unserem Fachgebiet helfen können, dann schicken wir Sie dorthin, wo das nach unseren Erfahrungen in optimaler Weise möglich ist.

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Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2014

Frohe Weihnachten

und

ein gutes, gesundes

Neues Jahr 2014!

 

Allen unseren Patientinnen, ihren Angehörigen und allen Freundinnen und Freunden der Frauenklinik wünschen wir ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes, glückliches, erfolgreiches, vor allem aber gesundes Neues Jahr 2014.

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Geburtsstress oder Geburtserlebnis?

Wir alle wissen: Viele Eigenschaften werden vererbt, bei Pflanzen, Tieren und natürlich auch bei Menschen. Grundlage der vererbbaren Merkmale sind die Gene, Molekülketten, die in den Chromosomen, mikroskopisch sichtbaren Strukturen im Zellkern, liegen und auf komplizierte Weise jeweils von Zelle zu Zelle und von Eltern zu Kindern weitergegeben werden. Nach Entdeckung des chemischen Aufbaus der einzelnen Gene haben Wissenschaftler inzwischen das menschliche Genom, die Gesamtheit aller Gene, den „Bauplan“ des Lebens, vollständig aufklären können.

Aufmerksamen Beobachtern ist schon seit langem aufgefallen, dass Umwelteinflüsse das Verhalten von Menschen dauerhaft beeinflussen können. Es ist gut untersucht, dass Stress, traumatische Erlebnisse gerade schon in frühestem Lebensalter intensiv prägende Auswirkungen haben können, die ein ganzes Menschenleben anhalten und fortwirken, wenn die schädigenden Einflüsse längst verschwunden sind.

Die aus Beobachtung und Erfahrung gewonnenen Erkenntnisse haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten zweifelsfrei genetischen Mechanismen zuordnen lassen. Es hat sich zeigen lassen, dass Umwelteinflüsse, besonders psychisch wirksame Belastungen schon um den Geburtszeitpunkt herum, biologische Systeme des Säuglings, etwa Hormonrezeptoren für Stresshormone, in ihrer Empfindlichkeit so dauerhaft beeinflussen, dass diese Veränderungen das ganze weitere Leben erhalten bleiben. 

Bedenkt man, dass gerade psychische Wesensmerkmale ihre stofflichen Grundlagen im Zusammenwirken einer Vielzahl von biochemisch definierten Substanzen (Rezeptor-Transmitter-Interaktionen) im Nervensystem haben und ursächliche Zusammenhänge zwischen Überempfindlichkeiten gegenüber Stress(hormonen) und zahlreichen psychosomatischen wie psychischen Krankheiten zunehmend diskutiert werden, dann kann man sich vorstellen, wie wichtig und für das ganze Leben bedeutungsvoll es ist, bei einer Geburt jeden unnötigen „Stress“ zu vermeiden.

Die Frauenklinik bemüht sich, gerade in Kenntnis dieser wichtigen biologischen Mechanismen, die über den üblichen gynäkologisch-geburtshilflichen Denkansatz praktizierender Frauenärzte weit hinausgehen und an denen zur Zeit international mit hohem Aufwand wissenschaftlich geforscht wird (Stichwort: „Epigenetik“), um möglichst stressfreie Bedingungen bei der Geburt und in den Tagen danach. Diese Zeit ist von größter Bedeutung, sie muß so angenehm, freudvoll, ja genußvoll wie nur eben möglich erlebt werden. Das kommt nicht nur dem Neugeborenen selbst zugute sondern auch den frisch gebackenen Eltern und fördert auf beste Weise die emotionale Bindung zu ihrem Neugeborenen.

Wir kennen die grundlegenden biologischen Zusammenhänge, wir wissen, wie wichtig es ist, sich individuell geborgen zu fühlen. Auch unsere komfortablen Familienzimmer tragen diesem Gesichtspunkt Rechnung. Lassen Sie sich schon vor der Geburt persönlich über alles informieren, was neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auch für Sie bedeuten. Wir geben uns Mühe, dass die Geburt Ihres Kindes für Sie zu einem großartigen Erlebnis wird. Davon werden Sie und Ihr Kind ein Leben lang profitieren.

 

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Qualität? – Qualität!

In der medizinischen Versorgung wird ein Begriff zunehmend wichtiger, die Qualität. Für verantwortungsbewusste Ärzte und Kliniken ist das nicht gerade neu; schon immer bemühen sie sich um höchste Qualität aller Maßnahmen, denn letztlich geht es um Menschen, deren Leben, Gesundheit und Wohlbefinden. Das hat eine andere Dimension als die Qualität eines beliebigen Produktes, das man zur Not nachbessern kann.

Qualität kann man messen. An dem, was sorgfältig dokumentiert, als Ergebnis aller Maßnahmen und Bemühungen herauskommt. Bei operativen Eingriffen etwa der Anzahl von Wundheilungsstörungen, von postoperativen Infektionen, vielleicht sogar durch „Krankenhauskeime“; bei Geburten etwa der Anzahl von Komplikationen.

Auf das Ergebnis kommt es daher an, allein das Resultat entscheidet über den „richtigen“ Weg. Wenn das Ergebnis nicht stimmt, nützt auch die sorgfältigste Vorbereitung nichts. Allein das Ergebnis zählt, die reinen Zahlen zeigen ungeschminkt, ob alle Organisation und alle sorgfältigen Einzelschritte zum bestmöglichen Ergebnis geführt haben.

An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen… heißt es schon in der Bibel (Matth.7,16). Bei bayerischen Krankenhäusern – nicht bei „Praxiskliniken“, Ambulanzzentren usw. -  misst die BAQ, die “Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung”, die Qualität eines Krankenhauses an ihren Behandlungsergebnissen. An die BAQ sind pflichtgemäß alle „Behandlungsfälle“ präzise zu berichten, sie wertet die Daten aus und ermittelt in den wichtigsten Kategorien der Behandlung die objektive Versorgungsqualität. Die BAQ ist eine gesetzlich vorgegebene unabhängige Einrichtung zur externen Qualitätssicherung, getragen von allen Krankenkassen, der bayerischen Ärztekammer und der Krankenhausgesellschaft.

Dieser strengen „Aufsicht“ und dem entsprechenden Urteil unterliegen nur richtige Kliniken, die im bayerischen Krankenhausplan aufgenommen wurden, also auch die Frauenklinik Aschaffenburg. „Praxiskliniken“, Ambulanzzentren usw. müssen lediglich nachweisen können, dass sie sich an Regeln und Vorkehrungen der Arbeitsabläufe halten; auch „Zertifizierungen“ bescheinigen in aller Regel nur die formale Existenz einzelner Arbeitsschritte, bewerten aber nicht die Ergebnisqualität. Aber auf diese kommt es doch letztlich entscheidend an.

Über die Qualität der medizinischen Versorgung in der Frauenklinik Aschaffenburg kann sich jeder informieren; die BAQ ist im Internet für jede Patientin zugänglich. Eines kann hier schon verraten werden: Wir liegen, verglichen mit manch anderer Klinik, ganz hervorragend in unserer Ergebnisqualität. Vergleichen Sie selbst, Sie werden überrascht sein, dass eine kleine Fachklinik so gute Ergebnisse vorweisen kann.

In einer Zeit des inflationären Gebrauchs großer Worte, kaum nachprüfbarer Behauptungen, leicht manipulierbarer „Bewertungsportale“ im Internet und zum Teil fragwürdiger „Zertifizierungen“, in der jeder von sich fast alles werbend behaupten kann, ist ein objektiver, unbestechlicher Maßstab von größter Bedeutung. Die BAQ stellt diesen zur Verfügung. Informieren Sie sich!

 

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Wir hatten Besuch!

Besuch haben wir häufig. Aber ganz selten dürfen wir einen so illustren Besucher begrüßen: Dr.W.Graeber, Frauenarzt.

Dr.Graeber, Frauenarzt im Ruhestand, inzwischen fast 88 Jahre alt und in bester körperlicher und geistiger Verfassung, ist sicherlich vielen Aschaffenburgerinnen im mittleren Alter noch bestens bekannt. Er hat, zusammen mit seinem inzwischen verstorbenen Kollegen Dr.Drescher in den 60ger, 70ger und 80ger Jahren zahlreichen Aschaffenburgern ans Licht der Welt geholfen.

Bei einem Rundgang durch die völlig modernisierte Klinik auf neuestem technischem Stand, mit ihren luxuriösen Zimmern und besonders den großzügigen Familienzimmern war er begeistert: Diese Möglichkeiten hätten wir früher auch gern gehabt.

Wir konnten ihm, der “seine” Klinik sichtlich gerührt in Augenschein nahm, mit gutem Gewissen versichern: Wir bemühen uns als traditionsbewußte Klinik nach Kräften, seinem ärztlichen Anspruch treu zu bleiben, in Respekt vor der Einstellung einer Generation von Ärzten, die noch zwischen Arzt und Medizinunternehmer zu unterscheiden wußte.

 

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